Donnerstag, 27. November 2008

Superkarpata 2009

Auch 2009 fahre ich wieder bei der Superkarpatatrophy mit... dieses Mal bilden Tina und ich ein eigenes Team, das TEAM UNGLAUBLICH...

Mittwoch, 28. Mai 2008

Das war die Superkarpata 2008

Seit Sonntag bin ich wieder retour aus dem Land der Blutsauger und ich kann nur sagen, es war wieder einmal eine wahnsinns Woche.

Nähere Infos findet Ihr in Tinas Tagebuch

Donnerstag, 15. Mai 2008

Vorbereitungen 8. und letzter Teil

Übermorgen ist es so weit. Um 9:30 müssen wir in Pachfurth sein. Ich bin schon ein wenig nervös, ganz ehrlich *gg*

Das Pfingstwochenende wurd natürlich ausgiebigst genutzt, um die letzten "Projekte" abzuschließen.

Was war noch zu tun? Naja, die Rockslider lagen ja schon einige Zeit in der Garage. Ich habe dort leider das Problem, dass dié Löcher für den HiLift-Adapter nicht passen. Ist ansich wurscht, denn 1. vom herumliegen wurden sie nicht größer und 2. setze ich im Fall der Fälle den HiLift direkt mit der Kralle unter den Sills an.

Aber dazu gehören sie montiert. Hierfür gehören zuerst die originalen Einstiegsleisten demontiert. Na das ist eine Arbeit. Die sind mit 100.000 Schrauben befestigt, welche zu 60% schon festgerostet sind. Mit viel WD40 und a bißl a Gewalt haben sich auch diese gelöst *gg*

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Die Rockslider selbst hat mir Rudis Arbeitskollege zur besseren Montage adaptiert. Die hintere Aufnahme der Teile werden in ein Rahmenrohr geschoben und normalerweise quer durch die Rohre verschraubt. Problem dabei ist, dass man die Löcher, welche schon in dem Montagerohr gebohrt sind, nicht wirklich beim Bohren des Rahmens 100% erwischt. Gut, so haben wir vorher eine Beilagscheibe mit Mutter an das Ende des Rohres geschweißt. Somit kann ich die Sills durch das Rahmenrohr mit einer Gewindestange von der Innenseite des Rahmens anziehen.
Ich denke, das hat jetzt keiner verstanden... am Foto ist es auch nur schwer zu erkennen... wuast, ist ja nicht sooo wichtig.

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Ein kleines Problem hatte ich nur an der Vorderen Aufnahme. Das sind normalerweise 2 Laschen, welche die Verbindung Rahmen - Karosserie umschließen. Der Abstand der Laschen war aber erwartungsgemäß zu gering... was tun? Kurz überlegen... was solls, auseinanderklopfen hat nichts gebracht, also weg mit der vorderen Lasche!? Die braucht doch keiner.

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Ok, kurz Rücksprache mit den List-Brüdern gehalten, dann die Flex angesetzt und ratz fatz weg damit. Norbert ist inzwischen auch gekommen und unterstützt mich tatkräftig (wenn er nicht gerade mit seinem bier beschäftigt ist *gg*).
Jetzt noch ein paar kleinere Unebenheiten am Einstieg mit der Fächerscheibe beseitigen und mattschwarz lackieren... Rockslider rauf, festschrauben - fertig.
Das ging wirklich gut und kann sich sehen lassen...

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Zufrieden gehe ich nun an die Dachscheinwerfer ran. Um den Tag aber noch ein wenig mit Theo zu nutzen, bereite ich nur alles für die Verkabelung vor und montiere schnell einmal das 2te Paar.

Am Sonntag Vormittag mache ich mich über die Verkabelung der 4 Stk. Hella-Scheinwerfer. Nachdem ich die äußeren 2 und die inneren 2 extra schalten möchte, kann ich die vorhandene Verkabelung nur Innen weiterverwenden. Die Scheinwerfer selbst und die Zuleitung bzw. die Dachdurchführung werden erneuert.
Das ganze dauert doch recht lange. Viele Kabeln müssen abisoliert werden, viele Kabelklemmen montiert... nach ca. 3 Stunden der erste Test mit dem alten Relais - es funzt!! Hurra!!

Voll motiviert befestige ich den Arbeitsscheinwerfer an der Rückseite des Fahrzeuges und verlege das Kabel nach vorne zum Sicherungskasten.
Im Zuge dessen kommt mir das Kabel für die Blackbox unter, das auch noch verlegt werden muß. Nachteil jhierbei ist, dass ich die Batterie unter meinem Fahrersitz habe und die Anschlüsse für die BB auf der Motorhaube sein sollten. Gut, auch dafür wird eine passable Lösung gefunden.

Alle Kabeln liegen nun dort, wo sie hin sollen, gehören aber jetzt auch richtig angeschlossen. Abisolieren, Zwicken, Löten und was weiß ich noch folgen und kurz vor 23:00 Uhr leuchtet der Defender wie ein Christbaum... zusammengebaut und aufgeräumt wird am nächsten Tag. Ich bin müde und will ins Bett...

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(alte Verbindung)

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(neue Verbindung)

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Gut, dass der Montag noch frei ist, da habe ich in Ruhe Zeit, das Auto wieder zusammenzubauen und für ein wenig Ordnung in der Garage zu sorgen. Auch überlege ich mir, wie ich alles unterbringen werde... da und dort noch ein paar Ösen angeschraubt, fertig...

Am Dienstag bekomme ich noch die Halterung für den Reservekanister, welche ich mit dem Dachträger verschraube...

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Das war´s zu den Vorbereitungen am Fahrzeug für die SK08. Ich packe heute und morgen noch alle Kisten und meine Tasche...

Einen kurzen Bericht über die Trophy selbst gibt es dann danach...

Mittwoch, 7. Mai 2008

Vorbereitungen Teil 7

Die Zeit vergeht... Nur mehr 10 Tage bis zum Start. Die Vorbereitungen laufen noch immer und nehmen kein Ende!!!

Naja, es geht schon einiges weiter...

Ein großer Brocken war der Ausbau meines Kofferraums. Ich hatte mir vor einem Jahr eine Warzenblechpaltte eingebaut, damit ich ein wenig Stauraum (für Stühle, den Tisch, den HiLift etc.) gewinne.
Die Grundidee ist ansich nicht sooo schlecht, da ich im Altagsbetrieb eine schöne Liegefläche für Theo habe. Nachteil dieser Variante ist, da mir zusätzlich zu meiner fix montierten Alukiste am Radkasten eine Alukiste für diverses Klump den Platz wegnimmt.

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Ok, was mache ich. Man stöbert so im Internet und stößt dabei auf ein "Ladensystem". Nicht schlecht, aber für mich erstens nicht finanzierbar (fast € 1.000,-- !!??), aber auch nicht ganz so praktisch. Gut, dann baue ich mir selbst eines...

Nach langen Überlegungen und Planungen mache ich mich einfach ans Werk. Zuerst gebe ich den Bau der Schublade aus Alu in Auftrag (dafür fand ich gsd einen Sponsor *gg*). Dann besorge ich Laufschienen beim Odörfer. 1m lang und ca. 100kg Traglast. Die sollten auch die Rumplerei im Gelände überstehen.

Wie ich das ganze eingebaut habe, erzähle ich hier nicht im Detail, da dies den Rahmen sprengen würde. Nur soviel, es waren 2 lange Tage mit Verzweiflung, Fluchen, Erschöpfung und was weiß ich noch allem... es hat fast nichts so geklappt, wie ich mir das gedacht bzw. erhofft hatte.

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Doch, schlußendlich schaut es so aus, wie ich wollte und das zählt...

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Während dessen hat mir Tina mit einer Engelsgeduld und viel Geschick die vorderen Mitnehmer getauscht. War nicht so einfach, denn, der am rechten Vorderrad wollte nicht wirklich so richtig. Egal, Tina hat sich durchgesetzt und jetzt schmücken gülderne HD-Mitnehmer meine Vorderachse.

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Wie gesagt, es sind nur mehr ein paar Tage und das Pfingstwochenende wird noch genutz. Was da noch geht, geht, der Rest bleibt, oder wird improvisiert *gg*

Dienstag, 22. April 2008

Vorbereitungen Teil 6

Was gibt es neues nach diesem Wochenende? Ich widmete mich diesmal ein paar Kleinteilen...

Nachdem meine Lieblingsantenne letztes Jahr nach einem Trial in Oberwart liegengeblieben ist und die erste Antenne, die ich in UK bestellt habe am Postweg verloren ging, habe ich mir kurzerhand bei einem zuverkässigen Anbieter das Objekt meiner Begierde gekauft. Dieses ist innerhalb einer Woche bei mir, leider ein wenig mitgenommen von der langen Reise - Knick - aber wuast. Läßt sich alles geradebiegen.

Für die Halterung liegen, wie schon so oft, die Teile Wochen in meinem Lager. Ein Rohrbügel, ein stinknormaler Winkel-Holzverbinder vom Baumarkt und die 3/8 HD-Aufnahme für die "Tornado-Antenne"... wow, was für ein Name...

In den Holzverbinder aus Stahl bohr ich die Notwendigen Löcher, schneide mir für die Befestigung noch 2 Distanzhülsen aus Alu zu recht und dann wird alles mattschwarz lackiert. Nach einer kurzenTrocknungsphase montiere ich die Halterung am Reserveradträger. Antenne drauf, alles noch einmal mit der Lack-Spraydose nachbehandelt (die Montagespuren verstecken) und fertig... wahnsinn, das Ding schwingt - sieht aber super aus...

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Vorteil der Tornado ist, dass diese Antenne sehr biegsam ist und die Gefahr des Bruchs bei Waldfahrten auf ein Minimum reduzeirt wird.

Parallel dazu schneide ich mir auch schon einmal die Teile zur neuen GPS-Halterung zurecht. Die alte Saugnapfhalterung von Garmin hält ja nicht einmal der Mariatrosterstraße stand. Die neue von Touratech will ich so montieren, dass ich sie im Fall des Falles schnell auch fürs Fahrradl verwenden kann.
Gut, dafür nehme ich nur ein kleines Stückerl, mit derFlex zurechtgeschliffenen, Stahlwinkel her und befestige mittels einer M8-Schraube eine Alurohr mit 2,5 cm Durchmesser. Alles kommt wieder unter die Spraydose, 2 kleine Löcher noch ins Armaturenbrett, Halterung draufgeschoben und fixiert - fertig!

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Das hält jetzt schon länger!!

Zuletzt widme ich mich den Halterungen für meine Waffleboards. Dafür verwende ich 2 Kastenbeine aus Alu vom Baumarkt, die Resteln der aluplatten meine Radiokonsole und M6 Schrauben aus A2.
Zuerst schneide ich die Aluplatten zurecht und bohre die Löcher im selben Abstand wie die der Beine. Die Platten bt´rauche ich, damit ich die Fußerl auf den Dachträger klemmen kann. Erster Test am Dach, zeichne ich gleich die benötigte Länge für die Fußerl an. Diese werden kurzerhand mit der Eisensäge gekürzt. Stoppel drauf, Loch für die Splint rein, alles wieder mattschwarz lackiert und fertig.

Zweiter Test - alles paßt sitzt und hat leider Luft. Die Boards werden auf unebener Straße ziemlich klappern. Zufällig stoße ich zuhause auf ein paar Fitting-Resterl von meinem alten Kajak. Die werden mit Gaffa am Dachträger als Schalschutz montiert und siehe da, kein Klappern mehr...

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Zufrieden packe ich das Werkzeug ein, räume meine Arbeitsplätze auf und eile zum Abendessen - es gibt gegrillten Fisch...

Donnerstag, 17. April 2008

Vorbereitungen Teil 5

Ich habe seit längerer Zeit einen Wasserverlust von ca. 1cm/Monat (gemessen im Ausgleichsbehälter). Erster, schlimmer Gedanke war natürlich die Zylinderkopfdichtung, aber das will ich nicht... Nach genauerer Durchsicht des Motorraums fiel Rudi die Kalkspur am Wasserpumpengehäuse auf. Womöglich ist es das. Der Umstand, dass ich auch nur relativ wenig Wasser verliere würde dafür sprechen. Ich bestellte mir eine neue Wasserpumpe.

Wie auch andere Teile liegt dieses Teil ein Zeitl in meinem "Lager"...

Dienstag Nachmittag ein Anruf von Rudi. Am Mittwoch hat er Zeit für den Tausch der Wasserpumpe. Gerade am Mittwoch, wo doch Theo zur Hundeschule müßte. Wuast, der Def hat diesmal die besseren Karten.

Mittwoch nach der Arbeit fahre ich runter zu Rudi. Der werkt zwar noch an einem alten Defender, ich kann aber in der Zwischenzeit ein Vorbereitungen treffen.
Zuerst muß die Abdeckung des Viskolüfters entfernt werden, dann die Schlauch vom Luftfilterkasten. Das geht recht schnell.

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Schwieriger wird es nun.

Lt. Werkstättenhandbuch muß man den Schleuderfilter abbauen, um zur wasserpumpe zu gelangen. Rudi wählt aber einen anderen Weg. Wir arbeiten uns von der anderen Seite vor. Abbau zweier Antriebsrollen, Abbau des Wasserpumpengehäuses, Ausbau der Wasserpumpe und Montage aller Teile in verkehrter Reihenfolge.

Diese Arbeit sollte ca. 2 h dauern, doch keiner hat mit meinem sturren Bock gerechnet. Zuerst klemmen die Schrauben einer Antriebsrolle, dann ist die Servopumpe ganz schiach im Weg, sodass wir nicht wirklich gut zur vorderen, unteren Schraube des WP-Gehäuses gelangen. Nach langem Ziehen, Drücken, Drehen, Fluchen (des Mechanikers) usw. ist das Teil ausgebaut.

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Jetzt kommen wir zum eigentlichen Akt. Das Gehäuse wird geöffnet und siehe da, die Wasserpumpe schaut doch nicht mehr so frisch aus.

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(alt)

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(neu)

Das Pumpengehäuse kommt in die große Waschmaschine. Während dessen reinige ich den Luftfilter - wenn der schon einmal so gut wie ausgebaut ist.

Waschmaschine ist fertig, neue Pumpe wird eingebaut und ab mit dem Teil ins Fahrzeug. Das festschrauben funktioniert schon etwas einfacher. Zum Schluß kämpfen wir nur noch mit dem Antriebsriemen. Der will einfach nicht auf die Rollen. Ok, verlegen wir ihn richtig, geht auch das ganz einfach...

Nach 3 Stunden harter Arbeit ist alles wieder dort wo es hingehört.

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Kurz noch eine Motorwäsche - alles ist voller Kühlflüssigkeit - und ab geht es nach hause... zufrieden gehe ich schlafen...

Montag, 14. April 2008

Vorbereitungen Teil 4

Donnerstag Abend ist wieder Bastelabend... Die letzten Vorbereitungen für den 1. ORO-Trial werden getroffen.

Diesmal ist es aber nicht mein Fahrzeug, dass ein wenig Zuneigung benötigt. Bei mir baue ich nur "schnell" (alles ist irendwie verzogen und klemmt vorn und hinten) die Zwischenplatte aus Riffelblech wieder in den Kofferraum ein... diesmal ist es der 110er Defender von Tina, der hinten HD-Mitnehmer und vorne einen schönen Alu-Unterfahrschutz bekommt.
Während Tina die Mitnehmer tauscht, montiere ich den Unterfahrschutz... passt, ging schneller als gedacht... die fehlende Schraube beim linken, hinteren Mitnehmer besorge ich am Freitag (gönne ich mir einen ZA-Tag)...

Dieser wird sinnvoll genutzt. Mein Def muß zur Pickerlüberprüfung. Auf dem Weg dorthin, 1 Tag vor dem ORO-Trial, bekomme ich einen Anruf von Norbert, mit der Frage, ob ich meinen Druckluftanschluß schon installiert habe. Meine Antwort lautet natürlich "nein, will ich aber heute noch machen, warum??" Aha, Norberts Kompressor spinnt. Irgend ein Plastikteil hats g´schossen, nix tragisches, aber halt blöd so kurz vor dem Trial...

Zuerst fahre ich aber, wie gesagt, nach Ligist Pickerl machen, welches doch schon 3 Monate überfällig ist.
Dieses bekomme ich anstandslos (ok, ein paar Öltropfen und ein defektes Standlicht) und ich mache mich nach einem kurzen Tratscherl auf den Weg zum Zgonc (Werkstattmarkt). Dort treffe ich mich mit Norbert und kaufe ein paar Teile für den Anschluß. Den Rest muß ich beim Steyer Werner und beim Werkzeugmarkt besorgen.

Am Heimweg noch ein kurzer Boxenstopp im Tribeka (ich brauche einen Bagle und einen Kaffee) auf gehts ans Werk.

Um die Luftleitung schön und sinnvoll verlegen zu können muß ich wieder einmal die Batterie entfernen, damit ich ein Loch in meine neue Trennwand im Batteriekasten bohren kann. Geht aber alles schon recht rasch...
Bei der Gelegenheit dichte ich gleich die Anschlüsse des Solenoiden bzw. des Druckschalters mit Teflonband ab. Noch ein Loch in meinen Sitzkasten für die "Druckluft-Docking Station" gebohrt, fertig.
Nach ca. 1 Stunde ist alles wieder eingebaut und verlegt. Erster Test mit der Ausblaspistole... alles funzt und ich bin wieder einmal glücklich...

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Samstag morgen treffen sich die Landy-Fahrer in Arnwiesen und gemeinsam geht es im Konvoi nach Oberwart. Dazwischen bleiben wir kurz in Sinabelkirchen stehen, denn dort ist der arme Michi mit seinem Suzuki, aufgrund eines technischen Gebrechens (Kreuzgelenk) liegen geblieben. Norbert läßt ihm seine Werkzeugbox vor Ort und wir fahren weiter.

Ein spannender Trial beginnt... mir kommt vor von mal zu mal steigt der Schwierigkeitsgrad enorm... unsere Fahrzeuge bleiben aber trotzdem heil.
Bei dieser Gelegenheit kann ich zumindest meine Sperre testen und ich sage Euch, das ist gewaltig. Wäre ich nicht immer schon vorher von allen Seiten "gewarnt" worden, kann der Einsatz dieses Teils schon recht schnell ins Auge gehen. Das Fahrzeug schiebt an, als ob es nichts und niemand stoppen könnte.

Einen dieser "Tests" hat Tina bei der Verschränkungspassage festgehalten...

http://www.youtube.com/watch?v=7pfVclmil3c

Ich habe dann mit schlotternden Knien die Testfahrt zufrieden abgebrochen... ein erfolgreiches und schönes Wochenende geht zu ende...

btw: Tina, gratuliere zu Deiner guten Platzierung beim Damentrial und respekt, dass Du den 1. ORO-Trial so gut gemeistert hast !! Du hast eben ein gutes G´spühr für Dein Auto...

Mittwoch, 9. April 2008

Vorbereitungen Teil 3

Wow, am Wochenende hat sich wieder einiges getan...

Angetrieben vom 1. ORO-Trial am kommenden Wochenende mache ich mich über den Einbau des ARB-Kompressors her. Bevorzugter Platz ist der Batteriekasten, den ich schon vor einiger Zeit umgebaut habe (aber noch nicht fertiggestellt).

Ich habe in letzter Zeit viel dazu gelernt, so mache ich wieder einmal Fotos der bestehenden Anschlüsse am Kompressor, damit ich später wieder alle Kabeln und Stecker, die bereits verbunden sind, wieder richtig anschließe. Danach schraube ich den Druckbehälter zur Reinigung ab. Nach der gründlichen Reinigung schraube ich den Solenoid an seine Stelle, dann den Druckschalter.

Gut, soweit alles vorbereitet platziere ich den Kompressor an seinem Bestimmungsort und muß bald feststellen, dass der Platz doch recht knapp ist - viel zu viel Kabelsalat. Ok, dann räume ich halt den Batteriekasten auf und niete endlich die Klappe fürs "neue" Staufach drauf...

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Jaja, die Gaffalösung ist noch nicht perfekt, aber funktionell :-)

Das alles dauert doch ein wenig länger als gedacht, aber jetzt hat der Kompressor super Platz. Schnell vier Löcher zur Montage und fertig... sicher nicht!!! Die Löcher der Befestigungsschrauben sind genau im Bereich des Hauptträgers, sprich zwischen demselbigen und dem Batteriekasten. Arbeitsraum sind ca. 1 -1,5 cm - spitze.
Geschätzte 60 min verbringe ich damit, unter Gefahr mehrerer gebrochener Finger, die Muttern auf die abgeflexten Schrauben zu bekommen (ja, ich habe eine Mutter beim Flexen am Gewinde gelassen!!). Tina schafft es schlußendlich auch die letzte Mutter raufzuschrauben...

Es geht ans Verkabeln. Nach ein paar Telefonaten mit Norbert ist auch das erledigt. Nur die Anschlüsse müssen noch warten, da mir die passenden Stecker fehlen.
Wuast, die hole ich mir noch schnell beim Baumarkt (neben Grillkohle und Grilltassen) und weiter gehts.
Erstaunlich schnell, aber wieder einmal reibungslos sind Schalter und Batterie angeschlossen.

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Erster Test - der Kompressor brummt und die Sperre zischt (leider auch der Solenoid am Gewinde - Dichtmasse besorgen!!) - ich freu mich :-)

Der wahre Test erfolgt tags drauf. Ich hebe den Defender links hinten an, Gang und Handbremse raus... Oje, was ist denn da los? Das Rad läßt sich nur unter "Anstrengung" rasterweise drehen - RUDI HIELFE!! Zumindest die Sperre sperrt...

Gut, am Montag nach der Arbeit gleich zum Mechanikus, der Norbert steht auch bald hilfsbereit in der Werkstatt. Was kann das sein? Schaut so aus, als ob wir das Diff wieder ausbauen müssen. Öl raus (das sieht gsd schön aus - keine Abnützungen ersichtlich), Kardanwelle abgeschraubt und Steckachsen raus.

Halt, jetzt funzts wieder. Linke Steckachse wieder rein, geht, rechte rein und festgezogen - geht nicht. Kurzes Überlegen und Diskutieren der Brüder List. Das Problem ist klar. Der Mechanikus verkündet, dass die Verzahnung der rechten Steckachse zu kurz ist und beim festziehen die Zahnräder im Diff an, was auch immer noch da drinnen ist, presst.
Gut, es handelt sich hier um heiße 2mm Spiel, die sogleich von Rudi mittels 2x 1mm Papierdichtung ausgeglichen werden. Einwandfrei!! Kleine Ursache, große Wirkung.

Gut, wir wieder um einiges schlauer, das Diff mit frischem Öl befüllt, fahre ich glücklich und zufrieden nach Hause - Oberwart ich komme!!!

DANKE RUDI - DANKE NORBERT - was würde ich nur ohne Euch machen!?

Warm UP SK08

Norbert, Tatjana (seine Freundin) und meine Wenigkeit waren am Freitag beim Warm Up SK08 in Untertullnerbach und vertraten unser Team ("Chillivodka"). Da unser Schriftführer ausgefallen ist, wurde ich kurzerhand dazu gewählt (danke Rupert!!)...

Mausi, mausi, es gibt Neuigkeiten:

der START:
...erfolgt heuer im modernsten Fahrtechnikzentrum Europas, im Driving Camp Pachfurth. Dort gibt es wie gewohnt eine Sonderprüfung (bei Regen sogar in der Halle). Um das Chaos vom letzten Jahr zu vermeiden, werden schon vorher die Startnummern bekanntgegeben und jedes fahrzeug bekommt seinen zugewiesenen Standplatz.

Zw. 13.00 und 14.00 Uhr ist Abfahrt nach Rumänien. Dort gibt es heuer einen ausgewiesenen Übernachtungsplatz mit Infrastruktur (WC!!), der gleichzeitig der eigentliche Startplatz sein wird.

Start in die erste Etappe erfolgt nach 2 Sonderprüfungen (1. Vormittag, dann Mittagspause - Verpflegung vor Ort - 2. Sonderprüfung) am Abend. Ja, genau, am Abend, sprich wir beginnen die Trophy mit einer 3-4 stündigen Nachtfahrt!

die ETAPPEN
...unterscheiden sich wieder in der Länge, Zeit und der Geschwindigkeit bzw. Schwierigkeit.

1. Etappe wird lt. Veranstalter eine recht schnelle Etappe, vorausgesetzt, die Navigation in der ersten Nacht hat einigermaßen geklappt.

2. Etappe ist dann heftiger und länger als die erste Etappe. Was genau unter heftiger verstanden wird, wissen wir noch nicht.

das ZWISCHENETAPPENZIEL
...ist wie gewohnt auf einem dafür geeigneten Plätzchen (diesmal ohne WC!!), aber in der Nähe von einer Tankstelle und einer Einkaufsmöglichkeit.

Versorgt werden wir aber schon auch wieder mit Gulasch und einem passenden Rahmenprogramm (Auswertung, Sonderprüfung usw.)

der KORRIDOR
...wird heuer auch ein wenig neu gestaltet. Die Grenzen werden wahllos in die Landschaft gesetzt (keine Straßen o.Ä.). Außerdem gibt es sogenannte Korridorinseln (bevorzugt Dörfer), um die Bevölkerung zu schonen. Es kann jedoch vorkommen, dass die Korridorline eine Verbindung zw. 2 makanten Punkten (Sendemasten udgl.) darstellt.

die SCHATZTRUHEN
...müssen (!!) heuer angefahren werden, sonst gibt es Strafkilometer

die SONDERPRÜFUNGEN
...laufen unter den Themen: Navigation (Wolfi), Wasser (Bernhard, Adi), Fahren (Norbert) und Seil (Tina, Rupert)

die BLACKBOX
...wird wie gehabt an die ausgegebenen Kabelsätze am Start angeschlossen. Erneuerung ist lediglich die Farbe - weiß - zur besseren thermischen Beständigkeit.

das ZIEL
...bzw. die Ziellinie befindet sich kurz vor unserer Unterkunft. Wir können also in Ruhe diese suchen. Die Zimmernummern bekommen wir am Start, somit können wir auch gleich die Zimmer beziehen. Für warme und ausreichende Verpflegung ist gesorgt (haha, sicher, Strom und Heizung haben wir natürlich auch wieder).

ALLGEMEINES
die SK08 wird heuer mit 2 VW-Syncro Bussen begleitet. In einem sitzt der Arzt, im Zweiten der Sanitäter. Es wird empfohlen einen Schutzbrief, für eine eventuelle Fahrzeugrückholung, abzuschließen.

Vignetten sind in Ungarn (für Autobahnen und elektronisch) und Rumänien (für alle Straßen) pflicht und sind an den jeweiligen Grenzen zu erhalten. Das österr. Pickerl (Prüfplakette) muß in Ungarn aktuell sein, sonst kann es passieren, dass das Nummerntaferl weg ist.

Geld kann man lt. Veranstalter vor Ort in zahlreichen Wechselstuben oder Geldautomaten bekommen. Die Erfahrung zeigt aber, dass man vorher in Ö genug Geld wechseln sollte. Bei Kreditkartenzahlung ist der PIN notwendig!!

FILM und FOTOS
...kann man wieder bis 2 Wochen nach Ende der Trophy abgeben (Film max. 20min). Diese werden für den offiziellen Karpatafilm verwendet und auch prämiert (vielleicht schaffen wir es ja heuer, oder!?)

Das wars zum Warm UP und zur kurzen Info der heurigen Trophy.

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