Mittwoch, 9. April 2008

Vorbereitungen Teil 3

Wow, am Wochenende hat sich wieder einiges getan...

Angetrieben vom 1. ORO-Trial am kommenden Wochenende mache ich mich über den Einbau des ARB-Kompressors her. Bevorzugter Platz ist der Batteriekasten, den ich schon vor einiger Zeit umgebaut habe (aber noch nicht fertiggestellt).

Ich habe in letzter Zeit viel dazu gelernt, so mache ich wieder einmal Fotos der bestehenden Anschlüsse am Kompressor, damit ich später wieder alle Kabeln und Stecker, die bereits verbunden sind, wieder richtig anschließe. Danach schraube ich den Druckbehälter zur Reinigung ab. Nach der gründlichen Reinigung schraube ich den Solenoid an seine Stelle, dann den Druckschalter.

Gut, soweit alles vorbereitet platziere ich den Kompressor an seinem Bestimmungsort und muß bald feststellen, dass der Platz doch recht knapp ist - viel zu viel Kabelsalat. Ok, dann räume ich halt den Batteriekasten auf und niete endlich die Klappe fürs "neue" Staufach drauf...

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Jaja, die Gaffalösung ist noch nicht perfekt, aber funktionell :-)

Das alles dauert doch ein wenig länger als gedacht, aber jetzt hat der Kompressor super Platz. Schnell vier Löcher zur Montage und fertig... sicher nicht!!! Die Löcher der Befestigungsschrauben sind genau im Bereich des Hauptträgers, sprich zwischen demselbigen und dem Batteriekasten. Arbeitsraum sind ca. 1 -1,5 cm - spitze.
Geschätzte 60 min verbringe ich damit, unter Gefahr mehrerer gebrochener Finger, die Muttern auf die abgeflexten Schrauben zu bekommen (ja, ich habe eine Mutter beim Flexen am Gewinde gelassen!!). Tina schafft es schlußendlich auch die letzte Mutter raufzuschrauben...

Es geht ans Verkabeln. Nach ein paar Telefonaten mit Norbert ist auch das erledigt. Nur die Anschlüsse müssen noch warten, da mir die passenden Stecker fehlen.
Wuast, die hole ich mir noch schnell beim Baumarkt (neben Grillkohle und Grilltassen) und weiter gehts.
Erstaunlich schnell, aber wieder einmal reibungslos sind Schalter und Batterie angeschlossen.

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Erster Test - der Kompressor brummt und die Sperre zischt (leider auch der Solenoid am Gewinde - Dichtmasse besorgen!!) - ich freu mich :-)

Der wahre Test erfolgt tags drauf. Ich hebe den Defender links hinten an, Gang und Handbremse raus... Oje, was ist denn da los? Das Rad läßt sich nur unter "Anstrengung" rasterweise drehen - RUDI HIELFE!! Zumindest die Sperre sperrt...

Gut, am Montag nach der Arbeit gleich zum Mechanikus, der Norbert steht auch bald hilfsbereit in der Werkstatt. Was kann das sein? Schaut so aus, als ob wir das Diff wieder ausbauen müssen. Öl raus (das sieht gsd schön aus - keine Abnützungen ersichtlich), Kardanwelle abgeschraubt und Steckachsen raus.

Halt, jetzt funzts wieder. Linke Steckachse wieder rein, geht, rechte rein und festgezogen - geht nicht. Kurzes Überlegen und Diskutieren der Brüder List. Das Problem ist klar. Der Mechanikus verkündet, dass die Verzahnung der rechten Steckachse zu kurz ist und beim festziehen die Zahnräder im Diff an, was auch immer noch da drinnen ist, presst.
Gut, es handelt sich hier um heiße 2mm Spiel, die sogleich von Rudi mittels 2x 1mm Papierdichtung ausgeglichen werden. Einwandfrei!! Kleine Ursache, große Wirkung.

Gut, wir wieder um einiges schlauer, das Diff mit frischem Öl befüllt, fahre ich glücklich und zufrieden nach Hause - Oberwart ich komme!!!

DANKE RUDI - DANKE NORBERT - was würde ich nur ohne Euch machen!?

Warm UP SK08

Norbert, Tatjana (seine Freundin) und meine Wenigkeit waren am Freitag beim Warm Up SK08 in Untertullnerbach und vertraten unser Team ("Chillivodka"). Da unser Schriftführer ausgefallen ist, wurde ich kurzerhand dazu gewählt (danke Rupert!!)...

Mausi, mausi, es gibt Neuigkeiten:

der START:
...erfolgt heuer im modernsten Fahrtechnikzentrum Europas, im Driving Camp Pachfurth. Dort gibt es wie gewohnt eine Sonderprüfung (bei Regen sogar in der Halle). Um das Chaos vom letzten Jahr zu vermeiden, werden schon vorher die Startnummern bekanntgegeben und jedes fahrzeug bekommt seinen zugewiesenen Standplatz.

Zw. 13.00 und 14.00 Uhr ist Abfahrt nach Rumänien. Dort gibt es heuer einen ausgewiesenen Übernachtungsplatz mit Infrastruktur (WC!!), der gleichzeitig der eigentliche Startplatz sein wird.

Start in die erste Etappe erfolgt nach 2 Sonderprüfungen (1. Vormittag, dann Mittagspause - Verpflegung vor Ort - 2. Sonderprüfung) am Abend. Ja, genau, am Abend, sprich wir beginnen die Trophy mit einer 3-4 stündigen Nachtfahrt!

die ETAPPEN
...unterscheiden sich wieder in der Länge, Zeit und der Geschwindigkeit bzw. Schwierigkeit.

1. Etappe wird lt. Veranstalter eine recht schnelle Etappe, vorausgesetzt, die Navigation in der ersten Nacht hat einigermaßen geklappt.

2. Etappe ist dann heftiger und länger als die erste Etappe. Was genau unter heftiger verstanden wird, wissen wir noch nicht.

das ZWISCHENETAPPENZIEL
...ist wie gewohnt auf einem dafür geeigneten Plätzchen (diesmal ohne WC!!), aber in der Nähe von einer Tankstelle und einer Einkaufsmöglichkeit.

Versorgt werden wir aber schon auch wieder mit Gulasch und einem passenden Rahmenprogramm (Auswertung, Sonderprüfung usw.)

der KORRIDOR
...wird heuer auch ein wenig neu gestaltet. Die Grenzen werden wahllos in die Landschaft gesetzt (keine Straßen o.Ä.). Außerdem gibt es sogenannte Korridorinseln (bevorzugt Dörfer), um die Bevölkerung zu schonen. Es kann jedoch vorkommen, dass die Korridorline eine Verbindung zw. 2 makanten Punkten (Sendemasten udgl.) darstellt.

die SCHATZTRUHEN
...müssen (!!) heuer angefahren werden, sonst gibt es Strafkilometer

die SONDERPRÜFUNGEN
...laufen unter den Themen: Navigation (Wolfi), Wasser (Bernhard, Adi), Fahren (Norbert) und Seil (Tina, Rupert)

die BLACKBOX
...wird wie gehabt an die ausgegebenen Kabelsätze am Start angeschlossen. Erneuerung ist lediglich die Farbe - weiß - zur besseren thermischen Beständigkeit.

das ZIEL
...bzw. die Ziellinie befindet sich kurz vor unserer Unterkunft. Wir können also in Ruhe diese suchen. Die Zimmernummern bekommen wir am Start, somit können wir auch gleich die Zimmer beziehen. Für warme und ausreichende Verpflegung ist gesorgt (haha, sicher, Strom und Heizung haben wir natürlich auch wieder).

ALLGEMEINES
die SK08 wird heuer mit 2 VW-Syncro Bussen begleitet. In einem sitzt der Arzt, im Zweiten der Sanitäter. Es wird empfohlen einen Schutzbrief, für eine eventuelle Fahrzeugrückholung, abzuschließen.

Vignetten sind in Ungarn (für Autobahnen und elektronisch) und Rumänien (für alle Straßen) pflicht und sind an den jeweiligen Grenzen zu erhalten. Das österr. Pickerl (Prüfplakette) muß in Ungarn aktuell sein, sonst kann es passieren, dass das Nummerntaferl weg ist.

Geld kann man lt. Veranstalter vor Ort in zahlreichen Wechselstuben oder Geldautomaten bekommen. Die Erfahrung zeigt aber, dass man vorher in Ö genug Geld wechseln sollte. Bei Kreditkartenzahlung ist der PIN notwendig!!

FILM und FOTOS
...kann man wieder bis 2 Wochen nach Ende der Trophy abgeben (Film max. 20min). Diese werden für den offiziellen Karpatafilm verwendet und auch prämiert (vielleicht schaffen wir es ja heuer, oder!?)

Das wars zum Warm UP und zur kurzen Info der heurigen Trophy.

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