Donnerstag, 3. April 2008

Vorbereitungen Teil 2

Fast eine Woche ist wieder einmal vergangen, aber es gibt gute Neuigkeiten:

Am Wochenende nutze ich das schöne Wetter, um die Räder umzustecken. Der Defender steht jetzt endlich wieder auf seinen passenden Sohlen! Es müssen zwar 2 Radmuttern daran glauben, aber nicht weil ich solche Bärenkräfte entwickelt habe, sondern weil ich die 3 Muttern des Reserverades auf meiner Heckleiter liegen lasse und nur eine die nachfolgende, rasante Fahrt von ca. 6 km gut übersteht...

Auch wird wieder an der Radiokonsole geschnitten, gefeilt, gebohrt und auch gleich lackiert. Sogar die Öffnungen für die Sperrenschalter und die der Zusatzscheinwerfer sind vorbereitet. Nicht zu vergessen, die Abluftlöcher für die warme Luft.

Um aber bis zum Einbau der Konsole nicht ganz musiklos unterwegs zu sein, entwickle ich kurzerhand bei einem Ampelstopp eine provisorische Radiohalterung...

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Am Montag bekomme ich einen Anruf von Norbert (Teampartner und Freund), dass er am Abend mit mir das hintere Differenzial ausbauen will. Gut, ich hetze nach der Hundeschulebesprechung zu ihm und wir bauen in Windeseile das gute Stück aus (gut, dass ich schon die großen Reifen drauf habe, da liegt es sich schon leichter unter dem Wagen).
Dienstag hirsche ich dann mit meiner "heiligen" ARB-Sperre zum Rudi (Norberts Bruder und gleichzeitig unser Mechaniker des Vertrauens). Innerhalb von nur 1,5 h baut der Mechanikus das Wunderding ein... wahnsinn...

Ich eile weiter zu Norbert, der schon unter dem Def liegt und das Diffgehäuse reinigt. Nicht ganz so schnell wie der Ausbau, aber trotzdem ziemlich flott und ohne Probleme bauen wir das "neue" Differenzial wieder ein. Voll unspektakulär eigentlich, bis auf dass ich mir bei einem unüberlegten "Kraftakt" (beim Hochheben des Diffs) einen Krampf im rechten Oberarm eingezogen habe...

Ob das Teil funzt oder nicht, kann ich aber noch nicht sagen, da ich den Kompressor noch nicht eingebaut habe *schäm*
Dicht ist es zumindest (Druckprobe durch den Mechanikus)!!

Bei der Heimfahrt fällt mir dann auf, dass meine neuen Glasklarscheinwerfer nicht weiter als 10m leuchten.
Was ist da los, die Teile habe ich ja eingestellt!? Keine Zeit dies zu überprüfen, bin müde...

Gestern nach der Hundeschule (Theo war dermaßen unkonzentriert - ob wir den BGH1 schaffen? Ok, war erst die erste Einheit...) das selbe Problem, null Sicht am Nachhauseweg. Was kann das sein? Vielleicht der Scheinwerferschutz?
Boxenstopp bei meinem Vater, Schutz entfernt, selbe Bild. Bei der nächsten Tankstelle stehenbleiben und schauen. Aha, alle klar, Bernhard!! Bei beiden Scheinwerfern ist anscheinend die obere Halterung rausgesprungen - bei beiden? Wie das? - naja, es ist ein Landy...

Zu Hause angekommen baue ich die Scheinwerferverkleidung ab um die Teile wieder einzuhängen. aber wo? Da ist ja gar keine Schraube... hm, kurz überlegen... eine Chance habe ich noch.
Ich hole aus der Küche meine neue Radiokonsole, die schon seit Montag auf den Einbau wartet und stecke den Schalter für die Scheinwerferhöhenverstellung an. Siehe da, es summt und die Scheinwerfer heben sich von ganz alleine. Schalter entfernt, gehen die Augerl wieder in Schlafstellung. Tolle Erfindung...

Ok, wenn das so ist, baue ich gleich die überarbeitete Konsole ein (auch wenn es schon halb 10 am Abend ist). Erstaunlicherweise passt alles auf Anhieb. Ich habe alle Schrauben, es klemmt nix, alle Schalter funzen sogar wieder und es sieht obendrein auch wirklich nicht sooo schlecht aus - herrlich, so soll es sein...

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Ich geh zufrieden schlafen...

Freitag, 28. März 2008

Vorbereitungen Teil 1

So, seit meinem ersten Beitrag ist nun doch schon einige Zeit vergangen, und es hat sich bereits ein bißerl was getan...

Bestellungen für alle möglichen und unmöglichen Ersatz- bzw. Zubehörteile wurden aufgegeben. Diese trudeln auch tröpferlweise ein (die Engländer - die haben eine Ruhe), aber schlußendlich habe ich den Großteil bereits bei mir zu Hause liegen. Dort liegen sie aber (leider) noch immer recht gut...

Wurst, es geht langsam voran. Ein Teil nach dem anderen wird seinen Bestimmungsort finden.

Als Erstes kommen die Waffelboards, die ich auf ebay ersteigert habe. Diese werden auch gleich nach der Ankunft im Garten getestet - tolle Teile.

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Ob des derzeitigen, schlechten Wetters beginne ich die Dinge zu erledigen, die innerhalb meiner 4 Wände möglich sind.

Zum Beispiel die neuen Felgen lackieren... Ich verbringe abendeweise (während des Fernsehens) damit, händisch die wunderschöne, silberglänzende Highgloss-Lackierung zu entfernen. Danach richte ich mir am Dachboden einen Gibelabschnitt als Lackierstation ein und los geht es. Schichtweise wird zuerst die Grundierung aufgetragen, dann der schwarze Lack in seidenmatt. Geht recht gut und das Ergebnis kann sich sehen lassen (trotz Dosenlack).

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Die Felgen inkl. der neuen Bereifung (BF Goodrich 255/85-16) liegen jetzt im Carport und warten auf ihren Einsatz.

Als nächstes überlege ich mir, wo ich die Schalter für die Sperre, Kompressor und die Zusatzscheinwerfer unterbringe. Ok, eine neue Radiokonsole muß her.
Nach aufwendiger Planung geht es ans Werk. Alublech und Aluwinkel vom Baumarkt, Flex, Stichsäge und Bohrer aus der Garage geholt...

Den Hauptteil der Konsole kann ich bei einem Freund von mir mit seiner selbstkonstruierten Kantbank kanten. Auch das geht wieder recht gut. Doch der schmerzhafteste Teil steht bevor - das Zerschneiden meines Amaturenbrettes - Panik!!!

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Jetzt gibt es kein Zurück mehr...

Für die Anpassung der Seitenteile aus 3mm Alublech fertige ich mir eine Schablone aus Karton an und übertrage so die Maße auf das Blech. Natürlich paßt es nicht auf Anhieb, aber egal... ein bißerl nachfeilen und es sitzt.
Nun die Ausschnitte fürs Radio und die anderen vorhandenen Knöpfe und Dosen (für Sperre und Lichte kommen erst später - mir geht die Zeit zu schnell davon) in den Hauptteil, danach die Winkelleiste zur Montage an den Seitenteilen biegen und annieten - fertig...
Ok, das ganze dauerte ca. 10-11 Stunden und ist mit ein wenig Ärger, Frust und dazwischen auch Verzweiflung verbunden...

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Alles passt und schaut auch gar nicht so übel aus (jaja, ich weiß, die Uhr für die Standheizung ist zu tief montiert).

Ich zufrieden mit meinem Tageswerk geh schlafen. Am nächsten Tag setze ich mich in den Wagen und fahr zur Arbeit... 1. Gang, klack, die Heckscheibendüse wird durch den Schalthebel aktiviert. Beim 3. Gang das selbe Spiel... zusätzlich klemme ich mir bei diesen Gängen jedes Mal die Finger zw. Radio und Schaltknauf ein. Dem nicht genug, wird nach längerer Fahrt die Alubox zum Backofen. Die Heizung strömt von hinten warme Luft rein, die niergends entweichen kann. Die Standheizungszentrale ist nun das geringste Übel...

Toll, Bernhard, super geplant und ein ganzer Tag umsonst...

Wuast, ein neues, schöner gekantetes Blech liegt schon bereit...

Montag, 28. Januar 2008

Abenteuer SK08...

Lange hat es gedauert, bis ich mich endlich überwinden konnte meinen Blog zu aktivieren…

Ich habe nun die Superkarpata 2008 (kurz SK08) als Anlaß dazu genommen, meine Seite (hoffentlich) ständig zu aktualisieren, um Euch am Laufenden zu halten, was die Vorbereitungen dazu betrifft.

Was ist die SK08 überhaupt und wie komme ich dazu?
Die Superkarpata ist eine 1-wöchige Offroad-Trophy in Rumänien, genauer in den Ausläufern der Karpaten. Ich selbst habe letztes Jahr als Beifahrer teilgenommen und werde heuer mit meinem eigenen Fahrzeug teilnehmen. Gefahren wird in 2er- bzw. 3er-Teams, sprich 2 oder 3 Fahrzeuge besetzt mit Fahrer und Beifahrer. Wir bilden, wie schon letztes Jahr, ein 3er-Team, genannt „Team Chillivodka“.

Die Strecke variiert von Jahr zu Jahr, und ich weiß nicht, wo es heuer genau hingehen wird.
Der (Medien)Start erfolgt in Wien. Dort bekommen die Teilnehmer die Koordinaten und die Startzeit für den tatsächlichen Start in Rumänien.
Am tatsächlichen Startpunkt bekommt man dann die Blackbox und das Kartenmaterial und los geht es durch den vorgegeben Korridor Richtung Ziel. Wie man dorthin kommt ist jedem selbst überlassen. Hauptsache man bringt sein ganzes Team am Ende durchs Ziel.

Nähere Infos zur Trophy findet Ihr auf der offiziellen Homepage der SK (siehe Links).

Das wars kurz zur Veranstaltung. Wer sind aber jetzt wir?
In erster Linie sind wir, meine Beifahrerin, Tina, und meine Wenigkeit, Bernhard.
Tina und ich sind zwar noch nicht sooo lange in der Offroadszene, aber wir konnten doch schon einige, gemeinsame Erfahrungen bei diversen Ausfahrten und Trials sammeln.

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Tina

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Bernhard

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Theo

Unser Fahrzeug für heuer ist mein LandRover Defender 90 SW. Der Wagen ist seit 2005 in meinem Besitz und er hat schon einiges mit mir mitgemacht.

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Für die SK08 muß er aber noch ein bißerl "aufgemotzt" werden. Diese Änderungen bzw. unsere Vorbereitungen möchte ich hier ein wenig dokumentieren.

Mal sehen was kommt… *gg*

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